Der Aktionär ... !

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Der Aktionär ist Inhaber eines, in der Aktie verkörperten Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. 


Die Stellung als Aktionär kann durch die (Mit-)Gründung einer Aktiengesellschaft oder durch Kauf von Aktien/Anteilen bzw. durch Erbgang erlangt werden. Aktionäre können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.


Jeder Aktionär hat das Recht auf Teilnahme an der Hauptversammlung. Hier üben sie ihre Rechte in den Angelegenheiten der Gesellschaft aus (§118 Abs. 1 dt. AktG). Die Hauptversammlung wählt mit dem Aufsichtsrat ein Überwachungs- und Beratungsgremium, welches die Mitglieder des Vorstands bestellt.

Der Vorstand hat in der Hauptversammlung zudem den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Bericht des Aufsichtsrates vorzulegen. Zu den Kompetenzen der Hauptversammlung gehört es, Vorstand und Aufsichtsrat durch Beschluss die Entastung zu erteilen.

Wird ein Unternehmensgewinn erwirtschaftet, kann den Aktionären eine Dividende ausgeschüttet werden. Der Gewinnanteil des Aktionärs bestimmt sich dabei nach der Größe seines Anteils am Grundkapital der Gesellschaft. 

Die Dividende ist eine pro Aktie geleistete Zahlung an die Besitzer der Aktien. Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen (Gewinnverwendungsvorschlag) und von der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen.

Der Aktionär
 besitzt grundsätzlich folgende Rechte:

  • Recht auf Anteil am Bilanzgewinn (§ 58 Abs. 4 AktG)
  • Teilnahme an der Hauptversammlung (HV) (§ 118 AktG)
  • Rederecht auf der Hauptversammlung
  • Stimmrecht in der Hauptversammlung, beispielsweise bei Fragen der Gewinnverwendung sowie Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates (§§ 133 ff. AktG)
  • Recht auf Antragsstellung (§ 126 AktG)
  • Recht auf Anfechtung von HV-Beschlüssen

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Eine Aktie ist nach dem deutschen Aktiengesetz (AktG):
  • ein Bruchteil des Grundkapitals (§§ 1 Abs. 2, 29 AktG)
  • der inbegriff der Rechte und Pflichten der Aktionäre
  • ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft (auch Anteilsschein) verbrieft.


In Deutschland werden die Gesellschaften, die ihr Grundkapital in Aktien zerlegen und diesen Anteil verbriefen als Aktiengesellschaften (AG) bezeichnet.

Die Aktien einer Gesellschaft können als effektive Aktienpapiere (effektive Stücke / Anzahl) gedruckt und herausgegeben werden oder aber in einem Buch verbrieft sein. Die Ausgabe von Aktien bezeichnet man als Emission. Diese erfolgt aufgrund der Festlegung bei Gründung einer AG , in wie viele Aktien das Grundkapital aufgeteilt wird oder aber im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Hierbei wird das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Einlage erhöht.

Aktien können an einer Wertpapierbörse oder außerbörslich gehandelt werden. Die Aktien der Dülkener Entwicklungs AG (DE-AG) sind Namensaktien und werden außerbörslich gehandelt und unterliegen somit nicht den Kursschwankungen der Wertpapierbörse. Eine Namensaktie (DE-AG) ist eine Aktie, bei denen der Aktionär im Unternehmensbuch/Aktienbuch verzeichnet ist. Eine Listung der DE-AG an den deutschen Wertpapierbörsen ist nicht vorgesehen und nicht geplant.


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Die Zeichnung einer/mehrerer Aktie(n) der Dülkener Entwicklungs AG erfolgt mit Hilfe der Verpflichtungserklärungen. Hierbei verpflichtet sich der Zeichner die Zahlung über die von ihm gewünschte Summe (Anzahl Aktien x 100€) innerhalb eines fest definierten Zeitraumes nach Aufforderung zu leisten. Es folgen die Formalitäten der Stammkapitalerhöhung beim Amtsgericht und die Eintragung des Aktionärs mit der gezeichneten Summe in das Aktienbuch. Jeder Aktionär erhält zudem eine Belegurkunde.